Mittwoch, 16. Juni 2010

Kaffee kann Diabetes verhindern

WASHINGTON—Der Genuss von Kaffee kann dabei helfen, Diabetes zu verhindern, so eine neue Studie, die im Journal of Agricultural and Food Chemistry veröffentlich wurde (2010;58(9):5597-603).

Wissenschaftler gaben Laborraten entweder Wasser oder Kaffee (enthält Coffein), um die Wirkung auf Diabetes zu studieren. Kaffee verhinderte die Entwicklung von hohem Blutzucker und erhöhten darüberhinaus die Insulinempfindlichkeit der Ratten, was das Risiko, an einem Diabetes zu erkranken, minimiert. Kaffe bewirkte darüber hinaus einige andere erstaunliche Effekte, wie beispielsweise positive Veränderungen in der Fettleber sowie entzündliche Adipocytokine, die mit einem Diabetes in Verbindung gebracht werden. Weiterführende Laborstudien kamen zu dem Schluss, dass Coffein eine der hilfreichsten antidiabetogenen Substanzen im Kaffee sein könnte.

Wer keinen Kaffe mag, kann Coffein auch in Form von Coffeintabletten zu sich nehmen, oder in Form eines Fatburners. Die meisten Fatburner enthalten die empfohlene Menge von 200mg Coffein pro Dosierung. Die empfohlene Einnahmemenge für Coffein zur Körperfettreduktion beträgt drei mal 100mg bei Frauen und drei mal 200mg pro Tag bei Männern, bevorzugt auf nüchternen Magen und direkt vor sportlicher Betätigung eingenommen. Die antidiabetogene Wirkung des Coffein kann durch die parallele Zufuhr von Apfelessig weiter verstärkt werden.

Dienstag, 8. Juni 2010

Hoch Intensives Intervall Training ist überlegen

Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass traditionelles, stundenlanges Training nicht unbedingt der beste Weg sind, um stark und kräftig zu werden. Intervalltraining, eine hochintensive Art zu trainieren, ursprünglich für Olympia Athleten entwickelt, scheint zweimal so effektiv zu sein wie herkömmliches Training und kann in einem Bruchteil der normalen Zeit ausgeführt werden.

Oft haben wir Versprechen gehört, die einen Aufbau von Muskelmasse, Kraft und Fitness mit wenigen Minuten pro Tag Übung versprechen, meist im Zusammenhang mit Fernsehwerbung und irgendwelchen nutzlosen Trainingsgeräten, jedoch scheint mehr an dieser Behauptung dran zu sein, als bisher vermutet. Einige Minuten anstrengendes Training können tatsächlich effektiver sein als beispielsweise stundenlanges Cardiotraining im Fitnessstudio.

Gemäß Jan Helgerud, einer Trainingsexpertin an der Norwegischen Universität der Wissenschaft und Technologie, ist Intervalltraining dem herkömmlichen Training weit überlegen. Sie glaubt, dass man versuchten sollte, jeden Tag vier vierminütige Workouts mit drei Minuten Pause dazwischen ausführen sollte. Um die Ergebnisse zu maximieren, sollte die Intensität der Trainingssätze sehr hoch sein.

Bislang wurde geglaubt, hochintensives Intervalltraining wäre zu belastend für den Durchschnittssportler, ist man mittlerweile der Meinung, dass diese Trainingsform nicht nur die Trainingsergebnisse verdoppelt, sondern darüber hinaus die Sauerstoffverwertung und die Schnelligkeit und Stärke erhöhen kann.

Offizielle Stellen in den USA und GB empfehlen, durchschnittlich zweieinhalb Stunden Sport pro Woche, um das Gewicht zu halten und gesund zu leben. Derartige Empfehlungen tun jedoch sehr wenig in diesen Punkten.

Adamson Nicholls, ein 36-jähriger Martial Arts Spezialist, erklärte in einem Interview, dass er dazu in der Lage war, seine Ausdauer mit nur einer 45-minütigen Intervall-Einheit pro Woche über einen Zeitraum von sechs Wochen zu steigern. Mit normalen Workouts hätte er geschätzte drei Monate gebraucht, um einen vergleichbaren Ausdauerstand zu erzielen.

Der Grund hierfür ist einfach: Kurze, sehr intensives Workouts belasten die Muskulatur so stark, dass eine Anpassung (Muskelzuwachs, Erhöhung der Kraft und Ausdauer) erzielt wird, während die Erholung durch die kurze Trainingszeit maximal unterstützt wird. Und genau dies ist der Weg, Muskeln, Kraft und Ausdauer aufzubauen und Fett abzubauen.

Für ein optimales Training empfehle ich geeignete Sportswear.

Freitag, 4. Juni 2010

Zottman Curls für mehr Bizepsmasse

Mehr Bizepsmasse, davon träumt so ziemlich jeder Bodybuilder. Der Bizeps ist zwar ein relativ kleiner Muskel, dennoch wächst er nur sehr langsam und muss mit vielen verschiedenen Übungen traktiert werden, um einen ständigen Wachstumsreiz zu bekommen. Was die Sache nicht erleichtert, ist der Umstand, dass der Bizeps schnell übertrainiert wird, da er u.a. am Rückentraining beteilgt ist. Jede Zugübung zum Körper hin involviert den Bizeps direkt und erschwert somit die Regeneration. Aus diesem Grund versuchen erfahrene Bodybuilder, den Bizeps so schwer und so klug wie möglich zu trainieren und ihm anschließend ausreichend Zeit zur Erholung zu gewähren.

Eine sehr kluge Übung zum Aufbau von Bizepsmasse sind Zottman Curls. Die Zottman Curls wurden nach ihrem Erfinder, einem Trainer mit dem Namen Zottman, benannt und bieten das Beste aus zwei Übungen, nämlich normalen Kurzhantelcurls und Hammercurls. Zottman Curls sind einfach relativ einfach auszuführen. Man beginnt mit einer Kurzhantel in jeder Hand. Die Hände zeigen nach innen zu den Oberschenkeln. Nun curlt man entweder einzeln oder beide Kurzhantel gleichzeitig Richtung Schulter, wie bei einem normalen Kurzhantelcurl. Am oberen Punkt der Bewegung dreht man die Hände nun so, dass die Handflächen nach vorne zeigen (Obergriff) und lässt die Kurzhantel kontrolliert Richtung Oberschenkel absinken.

Der Clou bei dieser Übung ist, dass sie neben dem Bizeps auch den Brachialis, das schmale Band unter dem Bizeps, sowie die Unterarme ffektiv trainiert. Somit ist der Zottman Curl eine Allround Übung für den kompletten Bizeps. Man kann den Zottman Curls wie reguläre Kurzhantelcurls in sein Bizepsprogramm einbauen. Ein geeignetes Programm würde beispielsweise so aussehen:

3 Sätze Langhantelcurls mit schulterweitem Griff
3 Sätze Zottman Curls
3 Sätze Konzentrationscurls

Wer von regulären Kurzhantelcurls enttäuscht ist, sollte den Zottman Curls ruhig einmal eine Chance geben und die Fortschritte nach zwei bis drei Monaten regelmäßiger Ausführung objektiv beurteilen.

Dienstag, 1. Juni 2010

Ronnie Coleman bestätigt sein Mr. Olympia Comeback 2010!

Ronnie Coleman bestätigte Ende August 2009 in einer Episode des Muscle Sport Radios, dass er beim Mr. Olympia 2010 sein Comeback feiern möchte. Ronnie Coleman ist achtfacher Mr. Olympia und hat damit Bodybuilding-Legenden und ehemalige Mr. Olympia Arnold Schwarzenegger und Dorian Yates überrundet und ist gleichauf mit Lee Haney.

Auf die Frage hin, warum er nicht schon beim 2009er Mr. Olympia gestartet ist, erklärt Ronnie Coleman, dass er viele Verträge mit seinem Sponsor BSN und damit verbunden viele Auftritte hatte, die ihm eine optimale Vorbereitung auf den Mr. Olympia erschwerten. Wenn er zurückkommt, dann in 100%iger Form und nicht weniger.

Ronnie Coleman hatte eine Rückenverletzung, die ihn bereits davon abhielt, am Mr. Olympia 2008 teilzunehmen. Diese Rückenverletzung war es auch, die ihm 2007 keine optimale Vorbereitung erlaubte, was ihm den 4. Platz bei der Show einbrachte, die er wie kein anderer Jahr für Jahr dominierte. Ronnie Coleman sagt, dass die große Auszeit ihm dabei geholfen hat, kleine Verletzungen auszukurieren und dass sie ihm dabei behilflich ist, besser denn je auszusehen.

Ronnie Coleman ist der zweite, der den Mr. Olympia acht mal gewinnen konnte. Der erste war Lee Haney. Ronnie Coleman versucht nun im Jahr 2010 diesen Rekord zu brechen und als größter Mr. Olympia aller Zeiten in die Annalen einzugehen.

Ich wünsche ihm viel Glück, bezweifle aber, dass Ronnie Coleman auf Grund diverser sichtbarer Verletzungen, wie beispielsweise einem angerissenen Trizeps, jemals wieder die Form bringen kann, mit der er acht mal die Sandow Statue gewinnen konnte.